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Logistik Heute Januar 2026

Das deutsche Logistikmagazin

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Beschreibung

Details

Inhaltsverzeichnis

Produktverweise

Beschaffung, Produktion, Distribution und Entsorgung – überall mischt Logistik mit.


Und deshalb hat LOGISTIK HEUTE, das Fachmagazin für Führungskräfte in Industrie, Handel und Dienstleistung, sein Konzept konsequent auf die gesamte Supply Chain zugeschnitten. Eine unabhängige Redaktion sowie Fachautoren aus Wissenschaft und Praxis informieren aktuell über innovative Logistikkonzepte, neue Produkte, Ideen und Trends entlang der gesamten Supply Chain. Ausführliche Marktübersichten und Unternehmensreportagen runden Monat für Monat das logistische Themenspektrum ab – ein optimales Werbeumfeld für hervorragende Kontaktmöglichkeiten.


Ausgabe:

1

Kategorien:

Logistik, Logistik Heute

ISBN:

0173-6213

Sprache:

Deutsch

Seitenumfang:

66

Erscheinungsdatum:

12.02.2026

Gekaufte Kapitel


INHALT

Titelbild der Zeitschrift LOGISTIK HEUTE mit zwei ehrenamtlichen Helfern in blauen Hemden, die Spenden in Kartons sortieren, mit der Überschrift Bessere Prozesse, bessere Hilfe und einem kleineren Porträt eines Mannes im Anzug oben rechts. Sonderausgabe 2026.

Cover

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Ein blauer Mercedes-Benz Sprinter Transporter ist in einer hölzernen Lagerhalle geparkt. Das Bild zeigt einen deutschen Text, der für Sonderpreisangebote für 2026 wirbt, mit einem Mercedes-Benz Logo und Hinweisen auf LOGISTIK HEUTE am unteren Rand.

Vorspann

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Ein Mann mit kurzen dunklen Haaren, weißem Kragenhemd und dunklem Blazer, lächelt vor einem schlichten hellgrauen Hintergrund in die Kamera - perfekt für ein professionelles 2026 LOGISTIK HEUTE Profil.

Eine Kernfrage unserer Welt

EDITORIAL Eine Kernfrage unserer Welt Matthias Pieringer, Chefredakteur Humanitäre Logistik ist eine politische und moralische Schlüsselfrage unserer Zeit. Wer heute über Krisen – seien es Naturkatastrophen, Konflikte oder humanitäre Notlagen – spricht, kommt nicht umhin, auch über Logistik zu sprechen. Denn sie entscheidet darüber, ob Hilfe Menschen rechtzeitig und nachhaltig erreicht. Seit der offiziellen Auflösung der US-Entwicklungsbehörde USAID im Jahr 2025 müssen sich humanitäre Hilfsorganisationen jedoch neu aufstellen. Diese Entscheidung des äußerst wichtigen Geberlandes USA hat eine – nicht nur finanzielle – Lücke hinterlassen. Sie zwingt viele Akteure, ihre Strukturen zu überprüfen und ihre Einsatzfähigkeit neu zu definieren. Neben der stärkeren Einbindung lokaler Akteure und internen Reformen der Hilfsorganisationen fordern Mitsuko Mizushima, Chief Logistics Officer des Fritz Institute in Kalifornien, und Professor Sander de Leeuw, Leiter des Lehrstuhls für Operations Research and Logistics an der Wageningen University & Research, humanitäre Lieferketten grundlegend anzupassen. Ebenso sprechen sie sich für eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen Hilfsorganisationen und Wirtschaftsunternehmen aus. Auf der im Dezember vergangenen Jahres in Berlin veranstalteten Konferenz „ConnectChains“ präsentierten die beiden Experten ein Konzept, das Wege aufzeigt, wie sich humanitäre Hilfe effizienter gestalten lässt. Wie bessere Prozesse in der humanitären Logistik für bessere Hilfe sorgen können, berichtet LOGISTIK HEUTE-Redakteurin Sandra Lehmann in der Titelgeschichte ( S. 28 ). Während humanitäre Akteure ihre Prozesse neu ausrichten, zeigt sich auf dem kommerziellen Markt eine neue Dynamik: So ist im Geschäft mit Endkunden der Bruttoumsatz mit Waren im deutschen E-Commerce im vergangenen Jahr erstmals seit 2021 wieder in allen Quartalen gestiegen und erreichte ein Volumen von 83,1 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 3,2 Prozent und liegt damit deutlich über der Prognose von 2,5 Prozent, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) unlängst berichtete. Das Wachstum der digitalen Dienstleistungen lag 2025 bei 7,3 Prozent – auf 14,4 Milliarden Euro. Damit kratzt der gesamte Branchenumsatz mit Waren und Dienstleistungen laut dem bevh wieder an der „magischen“ 100-Milliarden-Euro-Grenze. Das EXTRA „E-Commerce und Retourenlogistik“ liefert eine Übersicht zur Lage im deutschen Onlinehandel und zeigt Lichtblicke, Herausforderungen sowie neue Chancen auf ( S. 50 ). Eine informative Lektüre wünscht Matthias Pieringer Lesen Sie die aktuelle Ausgabe auf ...

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Ein großes industrielles Lagergebäude aus LOGISTIK HEUTE 2026 mit angrenzenden Parkplätzen, umgeben von Bäumen und Straßen, in einem Vorstadtgebiet mit Häusern und Hügeln im Hintergrund unter einem teilweise bewölkten Himmel.

Inhalt

INHALT PROJEKTE NEUBAU TK Elevator konsolidiert im neuen Product Competence Center Esslingen seine gesamte Ersatzteillogistik für Nordund Zentraleuropa. ERWEITERUNG ITH Schraubtechnik hat sein Logistikzentrum am Hauptsitz in Meschede neu aufgestellt. NEWS Internationale Projekte kurz und knapp. PROFILE INTERVIEW Wie der Omnichannel-Buchhändler Thalia seine Supply-Chain-Plattform aufbaut, erläutert Marco Rebohm‚ Geschäftsführer Supply Chain und Logistik des Unternehmens. SCM Dr. Oetker‚ Finalist beim Supply Chain Management Award 2025, hat eine integrierte Supply Planning Optimization eingeführt. INTRALOGISTIK CeiliX, Finalist beim Smart Solution Award 2025, will mit flexibel skalierbarer Deckenautomation neue Materialflussoptionen bieten. NEWS Titel, Köpfe, Positionen. Titelbild: peopleimages.com/­stock.adobe.com PROZESSE TITEL Der humanitäre Sektor leidet unter dem Aus der US-Entwicklungshilfebehörde USAID. Wie sich der Bereich vor allem in Sachen Logistik jetzt neu aufstellt. SCRM Schiffsbrände auf See können zu großen Schäden führen – Wissenswertes zu Risiko, Haftung und Versicherung. NEWS Produkte und Lösungen im Alltagseinsatz. 1-2/­2026 PRODUKTE IDENT Machine-Vision-basierte Bildverarbeitungstechnologie unterstützt Euronics Deutschland beim automatischen Lesen von Barcodes. LOGISTIK-IT Standardisierte und automatisierte Prozesse beschleunigen den Ersatzteilversand bei Liebherr EMtec. Dahinter steht ein TMS von AEB. NEWS Produkte und Services kurz vorgestellt. PROGNOSEN FORUM Das digitale LOGISTIK HEUTE-Forum zur Ersatzteillogistik präsentierte unterschiedliche Ansätze für eine stärkere Kundenbindung. SEMINAR Ein Webinar von LOGISTIK HEUTE und Locus Robotics beleuchtete, wie Unternehmen saisonale Peaks durch flexible Automatisierungslösungen in der Intralogistik meistern können. STU DIE Das Allianz Risk Barometer 2026 hat die weltweit größten Unternehmensrisiken ermittelt. ...

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Zwei Menschen schütteln sich im Vordergrund die Hände, dahinter stehen Frachtcontainer, LKWs, Kräne und ein Flugzeug - ein Beispiel für globale Logistik und die Vernetzung der Lieferketten. Digitale Icons zeigen die Zukunft von Huss LOGISTIK HEUTE und Branchentrends bis 2026.

MARKTNews

MARKTNews Neues „Einhorn“: Osapiens, ein Mannheimer Anbieter von ESG-Unternehmenssoftware, hat im Januar eine Series-C-Finanzierungsrunde über 100 Millionen US-Dollar angekündigt (vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen). Laut Pressemitteilung wird die Runde von Decarbonization Partners angeführt, einem Joint Venture zwischen BlackRock und Temasek. Mit der Series-C-Finanzierungsrunde steigt Osapiens nach eigenen Angaben zum „Einhorn“ auf, also einem Start-up, das eine Bewertung von über einer Milliarde US-Dollar erzielt hat. Helrom hat das im Jahr 2025 eingeleitete Insolvenzverfahren erfolgreich abgeschlossen. Dies teilte das Schienengüterverkehrsund Technologieunternehmen in einer Presseaussendung mit. Demnach wurde der Insolvenzplan mit Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main vom 20. Januar rechtskräftig bestätigt. Das Unternehmen wurde im Rahmen des Verfahrens saniert, finanziell gestärkt und strukturell neu aufgestellt, heißt es in der Meldung. Diese Maßnahmen seien mit Rechtskraft des Insolvenzplans nachhaltig gesichert. Die P4 Consultants GmbH geht nach einem Management-Buy-Out (MBO) bei Fortna als unabhängiges Logistik- und Intralogistikberatungsunternehmen an den Start. Das Unternehmen wird von Hubertus Dieckmann und Michael Geisinger geführt, die auch alleinige Inhaber sind. P4 Consultants unterstützt Kunden unter anderem in den Bereichen Logistikstrategie, Operational Excellence, Lagerkonzept- und Materialflussdesign, Business Cases und Implementierungs-Roadmaps. Nomagic, ein polnisches Unternehmen, das Physical AI zur Optimierung von Lagerprozessen entwickelt, hat jüngst eine Erweiterung seiner Series-B-Finanzierungsrunde um zehn Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Die Runde werde von Cogito Capital Partners angeführt‚ hieß es. Mit dieser zusätzlichen Finanzierung beläuft sich das gesamte eingeworbene Kapital von Nomagic nun auf mehr als 84 Millionen US-Dollar. guk/­sln/­tm Bilder: Gebrüder Weiss; HUSS-VERLAG; IFOY AWARD; ipopba/­stock.adobe.com Marke von 200 Deals überschritten ANALYSE Die M&A-Aktivitäten im globalen Transport- und Logistiksektor sind im vergangenen Jahr wieder gestiegen: Zwischen Januar und Dezember 2025 wurden 207 Transaktionen mit einem Wert von mindestens 50 Millionen US-Dollar angekündigt – ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr, als 199 Fusionen und Übernahmen verkündet wurden. Erstmals seit 2022 wurde somit die Schwelle von 200 Deals pro Jahr wieder überschritten. Der Gesamtwert der Transaktionen legte dagegen deutlich auf 170,8 Milliarden US-Dollar zu (Vorjahr: 96,3 Milliarden US-Dollar). Der Hauptgrund: Die geplante Fusion von ...

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Weite Sicht auf ein großes Lager mit Regalreihen, Förderbändern und zahlreichen Kartons. Arbeiter bewegen und sortieren Pakete in einer geschäftigen, organisierten Industrieumgebung, die in LOGISTIK HEUTE 2026 von Huss gezeigt wird.

Wie die Cloud zum Rückgrat moderner Logistiknetzwerke wird

Wie die Cloud zum Rückgrat moderner Logistiknetzwerke wird Wie ein Fulfillment-Dienstleister Effizienz, Sicherheit und Skalierbarkeit vereint: Die erfolgreiche Zusammenarbeit von PVS Europe und Vodafone Business als Proof-of-Concept für die Branche Die deutsche Logistikbranche steht vor einem strukturellen Umbruch. Steigende Transportkosten, volatile Lieferketten und ein anhaltender Fachkräftemangel treffen auf wachsende Anforderungen an Geschwindigkeit, Transparenz und Servicequa-Lität. Parallel schreitet die Digitalisierung nahezu alLer Logistischen Prozesse weiter voran. Kundinnen erwarten heute eine Lückenlose Nachverfolgbarkeit ihrer Sendungen, flexible Lieferoptionen und eine reibungslose Retourenabwicklung. Für Logistik- und Fulfillment-Dienstleistende bedeutet das: Ohne stabile digitale Grundlagen Lassen sich diese Erwartungen kaum noch erfüllen. Fulfillment als Stresstest für IT-Strukturen Mit der zunehmenden Verzahnung von Warenwirtschaft, Lagerautomatisierung, Transportsteuerung und Kundenkommunikation wächst die Abhängigkeit von Leistungsfähigen Netzen. Echtzeitdaten müssen standortübergreifend verfügbar sein, Ausfälle können unmittelbar zu Verzögerungen, Vertragsstrafen oder Reputationsverlust führen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenschutz, Compliance und IT-Sicherheit. Klassische, Lokal betriebene Infrastrukturen geraten dabei zunehmend an ihre Grenzen – insbesondere dann, wenn Standorte flexibel erweitert, temporär angebunden oder internationale Prozesse integriert werden müssen. „Das Lösungspaket aus einer Hand ist ein großer Effizienzvorteil.‟ Jürgen Blannarsch, Geschäftsführer und Gesellschafter von PVS Europe Ein Beispiel für diese Entwicklung ist PVS Europe. Das Unternehmen ist Full-Service-Anbieter im E-Commerce-Fulfillment und übernimmt für mehr als 150 Marken die komplette Abwicklung – von der Lagerung über die Kommissionierung bis hin zu Versand und Retourenmanagement. Damit alle Prozesse zuverlässig ineinandergreifen, müssen sämtliche Standorte stabil vernetzt sein. Digitale Anwendungen wie Bestandsverwaltung, Auftragssteuerung oder Kundendatenbanken erfordern konstante Bandbreiten, gleichzeitig gilt es, hohe Sicherheitsstandards jederzeit einzuhalten. Integrierte Netzwerklösung als Basis Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt PVS Europe auf ein Leistungsstarkes MPLS-Netz von Vodafone Business. Die Anbindung erfolgt an etablierten Standorten über Glasfaser, in Außenlagern oder temporären Einrichtungen über LTE oder 5G. Ein zweites Routermodul sorgt für zusätzliche AusfalLsicherheit. Ergänzt wird das Netzwerk durch Cloud-Dienste: Office-Anwendungen Laufen über Microsoft 365, Backups werden von Vodafone bereitgestellt. Zudem ist das Firmennetzwerk mit Microsoft Azure verbunden und über eine zertifizierte Cloud-Security-Lösung im Vodafone-Kernnetz abgesichert. Der integrierte Ansatz ...

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Ein weißes Paragraphen-Symbol, umgeben von Symbolen aus den Bereichen Recycling, Transport, Energie und Landwirtschaft, unterstreicht die Umweltthemen auf grünem Hintergrund - passend zur Nachhaltigkeitsinitiative von LOGISTIK HEUTE 2026 und Huss.

MARKTNews

MARKTNews Jungheinrich setzt auf Qingpu FLURFÖRDERZEUGE Jungheinrich hat am chinesischen Werk in Qingpu bei Shanghai im Januar offiziell sein neues Global OEM Center eröffnet. Mit dem Zentrum will das Unternehmen wichtige Funktionen für die Entwicklung und Steuerung seines globalen Portfolios im Einstiegssegment mit der Marke „AntOn by Jungheinrich“ bündeln und einen Meilenstein im Rahmen der „Strategie 2030+“ setzen. In seinem Global OEM Center vereint Jungheinrich nach Unternehmensangaben wesentliche Aufgaben wie Beschaffung, Garantieabwicklung, Konformitätsprüfung und Qualitätssicherung für das Einstiegssegment an einem Standort. Diese Bündelung ermögliche eine engere Zusammenarbeit mit OEM-Partnern, beschleunige Innovationen und sorge für wettbewerbsfähige Lösungen, die auf die Anforderungen des globalen Marktes zugeschnitten sind, so das Unternehmen. Ziel sei es, Produkte im Einstiegssegment schneller, effizienter und mit klaren globalen Qualitätsstandards in die Märkte zu bringen. „Die Eröffnung des Global OEM Centers ist ein wichtiger Beitrag zu Jungheinrichs Strategie 2030+. Mit der Bündelung zentraler Funktionen und der engen Anbindung an lokale Lieferanten beschleunigen wir unsere Time-to-Market-Fähigkeiten, stärken unser globales Einstiegsportfolio und sichern wettbewerbsfähige OEM-Produkte“, so Nadine Despineux, Vertriebsvorständin bei Jungheinrich. tm Tipps für den Terminkalender ÜBERSICHT Von LogiMAT, LOGISTIK HEUTE-Fachforen, Zukunftskongress Logistik über die BVL Supply Chain CX bis hin zum BME-Symposium Einkauf und Logistik: Auf welchen Veranstaltungen treffen sich Führungskräfte aus Logistik, Supply Chain Management und Einkauf im Jahr 2026? Einen Überblick über relevante Events vor Ort in Deutschland und digital liefert diese Terminaufstellung von LOGISTIK HEUTE in Form einer Bildergalerie. guk Die Europäische Lieferkettenrichtlinie soll große Unternehmen dazu verpflichten, Menschenrechte und Umweltstandards entlang ihrer Supply Chains zu beachten. Studie zeigt Effizienzgewinne CSDDD Eine aktuelle Studie von Professoren der ESCP Europe Business School Berlin und der Arizona State University adressiert die Sorge vor europäischen Wettbewerbsnachteilen durch die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD). Die Studie „Mandatory supply chain due diligence and firm performance: Evidence from the French Loi de Vigilance“ von Christian Durach (ESCP Europe Business School) und Yimin Wang (Arizona State University) kommt zu dem Schluss, dass entsprechende Sorgen unbegründet seien. Verpflichtende Sorgfaltspflichten schaden der finanziellen Leistung von Unternehmen langfristig nicht. Im Gegenteil: Langfristig können sie ...

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Ein großer moderner LOGISTIK-Lagerkomplex mit Flachdach, Laderampen und angrenzendem Bürogebäude, umgeben von geparkten Autos und Lastwagen, in einem Industriegebiet mit einer Stadtlandschaft und Hügeln im Hintergrund.

Neue Logistikzentrale für Nord- und Mitteleuropa

PROJEKTEIndustrie Im neuen „Product Competence Center Esslingen“ von TK Elevator befindet sich auch ein zentrales Ersatzteillager. Bilder: Gunnar Knüpffer; Schwarzfilm/­TK Elevator; TK Elevator Neue Logistikzentrale für Nord- und Mitteleuropa NEUBAU Im neuen Product Competence Center Esslingen von TK Elevator wird nicht nur die neue „EOX“-Aufzugsplattform gefertigt, sondern auch die gesamte Ersatzteillogistik gebündelt. Diese unterstützt die Wartung von rund 250.000 Aufzugs- und Fahrtreppenanlagen. TK Elevator aus Düsseldorf geht aufgrund der globalen Urbanisierung von einem steigenden Bedarf an Fahrstühlen und Aufzügen aus. Im Jahr 2023 plante das Unternehmen deshalb, sein neues Volumenprodukt, die „EOX“-Aufzugsplattform, an einem eigenen Produktionsstandort zu fertigen und gleichzeitig den gesamten Ersatzteilbedarf für Nord- und Mitteleuropa an einem Standort zentral zu bündeln. „Ziel war es, unsere Zielmärkte mit einem umfassenden Portfolio zu bedienen und vor allem einen durchgehenden Service aus einer Hand zu bieten“, erklärt Marc Kallenberg, Managing Director von TK Elevator in Esslingen. Bisher hatte TK Elevator einen Produktionsstandort in Neuhausen auf den Fildern und eine Reihe verstreuter Lager. Von lokalen Einheiten wurden in der Vergangenheit Ersatzteile bestellt, die dann zu Konsolidierungslagern geliefert wurden. Von dort wurden sie an Niederlassungen versendet und den Servicetechnikern übergeben. TK Elevator TK Elevator (TKE) mit Sitz in Düsseldorf ist ein weltweit tätiges Unternehmen im Bereich des vertikalen Transports und der urbanen Mobilität. Das Unternehmen bietet Technologie von der Planung bis zur Installation und Wartung von Aufzügen, Fahrtreppen, Fahrsteigen, Fluggastbrücken, Treppenliften, Plattformliften und Privataufzügen aller Hersteller. Das Portfolio umfasst auch KI- und digitale Lösungen. TK Elevator wurde nach der Abspaltung vom Thyssenkrupp Konzern im Jahr 2020 eigenständig. Im Geschäftsjahr 2024/­2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,2 Milliarden Euro. TK Elevator hat etwa 50.000 Mitarbeiter, darunter 25.000 Servicetechniker, und betreibt mehr als 1.000 Standorte. Bündelung an einem Standort Für den ehemaligen Bereich von Thyssenkrupp bot es sich an, dass im Esslinger Ortsteil Oberesslingen ein Gelände mit einem alten Gebäude der Firma Eberspächer, das abgerissen werden sollte, zur Verfügung stand. TK Elevator kam mit Greenfield Development ins Gespräch und gemeinsam wurde ...

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Eine Person in roter Hose steht an einem Arbeitsplatz in einer geräumigen, hellen Industriehalle, die sich auf LOGISTIK konzentriert, mit Werkzeugen, Kisten und Geräten auf Rollwagen; im Hintergrund sind Regale und Förderbänder zu sehen.

Flotte Logistik für sichere Systeme

PROJEKTEMaschinenbau Im Kommissionierbereich hat ITH im Rahmen der Erweiterung Kombi-Arbeitsplätze eingerichtet – mit direkter Anbindung an das Tablar- und Behälterlager. Bilder: Klinkhammer Flotte Logistik für sichere Systeme ERWEITERUNG Das auf Schraubsysteme spezialisierte Unternehmen ITH Schraubtechnik hat gemeinsam mit dem Intralogistikanbieter Klinkhammer sein Logistikzentrum am Hauptsitz in Meschede neu aufgestellt. Worauf es dabei ankam und was jetzt besser läuft. ITH Das Unternehmen Industrietechnische Konstruktionen Hohmann (ITH) wurde 1979 von Hans Hohmann gegründet. Die ersten Schraubenspannzylinder stellte der Gründer in Eigenfertigung in seinem Wohnhaus her. In den kommenden Jahren expandierte das Unternehmen – zunächst am Stammsitz in Meschede, wo 1986 die Produktionsfläche verdoppelt wurde, ab 1995 auch im Ausland mit Dependancen in den USA und China. 2003 folgte der Eintritt in den Servicemarkt für Gasturbinen. 2007 wurde Industrial High Load Fasteners (IHF), ein Spezialist für Verbindungselemente im Windenergie- und Stahlbau, als Joint Venture gegründet. Heute unterhält die Unternehmensgruppe 13 eigene Tochtergesellschaften in Spanien, Frankreich, England, Korea, Japan, China, Malaysia, Indien, Australien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Südafrika, Brasilien und den USA. Was haben Krane, Turbinen, Windräder und Flugzeuge gemeinsam? Die verbindenden Elemente und industriellen Schrauben müssen nicht nur sitzen, sondern auch höchsten Ansprüchen an Sicherheit und Qualität genügen. Der familiengeführte Anbieter ITH aus dem nordrhein-westfälischen Meschede kennt sich in all diesen Anwendungsgebieten aus. Schließlich vertreibt man hier seit 1979 Schraubsysteme für unterschiedlichste Branchen – vom Maschinenbau über Transport und Materialhandling bis zu neuen Geschäftsfeldern wie der Windenergie. Als globaler Systemlieferant vereint die ITH-Gruppe industrielle Schraubwerkzeuge von ITH Schraubtechnik, hochfeste Verbindungselemente von IHF Fastener Systems und Systeme zur Messung der Montagevorspannkraft von Intellifast. Ergänzt wird dies durch Ingenieurswissen und qualifizierten Service. Als mittelständisches Maschinenbauunternehmen mit langfristig ausgelegter Strategie umfasst das weltweite Vertriebsnetz 13 eigene ITH-Tochtergesellschaften und mehr als 40 weltweite Vertretungen. Mehr Kommissionierleistung Mit seinen Mitarbeitern realisiert ITH zuweilen auch spektakuläre Kundenprojekte. So unterstützte der Anbieter mit seiner Expertise etwa die Wartung der Stahlkonstruktion der Zugspitzbergstation und war an der Errichtung des höchsten Flaggenmastes der Welt in Baku beteiligt. ...

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Eine Gruppe von elf Personen, einige in Geschäftskleidung, andere in Arbeitskleidung, steht im Freien auf einer Baustelle, lächelt und hält Schaufeln in der Hand, als sie an der Feier zum ersten Spatenstich für LOGISTIK HEUTE und Huss im Jahr 2026 teilnehmen.

PROJEKTENews

PROJEKTENews Nahe seines Hauptsitzes in Schönefeld hat Unitax Pharmalogistik im November 2025 einen weiteren Logistikstandort eröffnet. Dort steht zusätzliche Lagerfläche für Pharmakunden bereit, hieß es vor Kurzem in einer Pressemitteilung von Unitax. Der Standort bietet mit einem CCG1-Schmalganglager auf 6.800 Quadratmeter Fläche und zehn Meter Hallenhöhe mehr als 13.000 Palettenstellplätze (Ambient, 15 bis 25 Grad Celsius). Besondere Vorteile seien noch kürzere Wege zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) sowie eine gebündelte Luftfrachtkompetenz. Die Franz Mensch GmbH hat Hörmann Intralogistics mit einem umfangreichen „AutoStore“-Projekt am Standort Buchloe betraut. Die neue AutoStore-Anlage ist Teil des Ausbaus eines hoch automatisierten Logistikgeländes des Hygieneproduktspezialisten, das derzeit gebaut wird, teilte der Spezialist für Lagerlösungen kürzlich mit. In den Behältern wird Franz Mensch ein Sortiment an Hygieneund Einwegprodukten lagern. Die niederländische Kramp Groep hat Knapp beauftragt, das Distributionszentrum des Unternehmens am Hauptsitz in Varsseveld zu erweitern, erfuhr LOGISTIK HEUTE exklusiv. Knapp realisiert in Varsseveld vier zusätzliche Gassen des automatisierten Lagers „Evo Shuttle 1D“ mit einem Durchsatz von 1.720 Zeilen pro Stunde und setzt drei Palettierroboter ein. Erstmals können neben Behältern auch Kartons in verschiedenen Größen transportiert werden. Die Fertigstellung soll 2028 erfolgen. Nach termingerechter Fertigstellung des neuen Omnichannel-Hubs von Thalia im Gewerbegebiet gate.ruhr in Marl fand am 7. Januar die Schlüsselübergabe durch den verantwortlichen Projektentwickler ECE Work & Live und das ausführende Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck an Thalia statt. Dank des zügigen Baufortschritts konnte Thalia bereits mit dem Innenausbau der Hallenbereiche sowie der Montage der Intralogistik starten, teilte der Omnichannel-Buchhändler in einer Presseaussendung mit. guk Lidl setzt zusammen mit Politikern den Spatenstich für ein neues Verwaltungs- und Warenverteilzentrum in Straubing am bisherigen Standort. Lidl errichtet neues Warenverteilzentrum LEBENSMITTEL Lidl stellt seine Logistik in Ostbayern neu auf: Beim offiziellen Spatenstich am 16. Januar haben Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, und Markus Pannermayr, Oberbürgermeister der Stadt Straubing, gemeinsam mit Vertretern von Lidl in Deutschland das Startsignal für den Neubau eines Verwaltungs- und Warenverteilzentrums gegeben, gab Lidl kürzlich bekannt. Um die Versorgung der rund 90 Filialen in der Umgebung sowie ...

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Ein Mann mit Brille, weißem Hemd und dunkelblauem Blazer mit Einstecktuch steht mit den Händen in den Taschen und einem leichten Lächeln vor einem weißen Hintergrund - perfekt für die LOGISTIK HEUTE Huss-Edition 2026.

„Niemand soll unsere Prozesse besser kennen als wir selbst“

PROFILEInterview „Niemand soll unsere Prozesse besser kennen als wir selbst“ STRATEGIE Wie der Omnichannel-Buchhändler Thalia seine Logistikkapazitäten ausbaut, das Kundenverhalten besser verstehen und eine Übersicht über seine gesamte Lieferkette erhalten will, erklärt Marco Rebohm‚ Geschäftsführer Supply Chain und Logistik bei Thalia, im Gespräch mit LOGISTIK HEUTE. LOGISTIK►HEUTE◄: Herr Rebohm, Sie haben bei Thalia die Strategie „Logistik 2025“ verabschiedet. Wie sieht diese aus? Marco Rebohm: Wir haben uns als Händler vor vier Jahren intensiv damit beschäftigt, wie wir über die Supply Chain und die Logistik näher an den Kunden herankommen. Dabei war schnell klar, dass wir an vielen Stellen Verbesserungen vornehmen und die verschiedensten Bereiche der Logistik und Supply Chain weiterentwickeln müssen. Da Thalia erfreulicherweise kontinuierlich wächst, war es notwendig, unsere Kapazitäten deutlich zu erweitern und teilweise zu konsolidieren: So haben wir bis Mitte 2025 noch fünf manuelle Lagerstandorte gehabt, zukünftig betreiben wir zwei automatisierte Omnichannel-Hubs und einen spezialisierten Standort für Gebrauchtbuch. Auf Basis unserer Strategie und einer Netzwerkanalyse haben wir entschieden, dass wir den bestehenden Standort im thüringischen Hörselgau mit unserem langjährigen Partner Rhenus Logistics weiterführen, den neuen Standort in Marl im nördlichen Ruhrgebiet selbst betreiben, und den Standort Berlin für die Gebrauchtbuch-Logistik auch mit einem externen Partner beibehalten. Zusätzlich planen wir noch einen Print-on-Demand-Betrieb. ► Welche Folgen hatte Ihre neue Strategie für Thalias Systemlandschaft? Die bisherigen Systeme waren nicht ausreichend für das Wachstum und die Größe von Thalia. Ein erster wichtiger Schritt war daher, ein neues Order-Management-System von Fulfillmenttools einzuführen, um die jeweils optimalen Bezugswege zu ermitteln – eine besondere Herausforderung in unserer Branche, da wir Waren über Großhändler, über direkte Verlagsauslieferungen und über unser Zentrallager beziehen. Ziel dabei ist es immer, den Weg zu finden, der die Ware am schnellsten, kostengünstigsten und effizientesten zum Endkunden oder in die Filiale bringt. Ergänzend führen wir derzeit ein Forecast and Replenishment System von Relex Solutions ein, sodass wir bedarfsorientiert die Disposition in den Filialen und zu den Kunden hin steuern können und dabei Bestände und Lieferzyklen optimieren. Am Logistikstandort Marl implementieren wir zudem noch das Lagerverwaltungssystem „EWM“ von SAP. ► Welche Rolle spielt das Logistikzentrum in ...

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Zwei Referenten stehen auf der LOGISTIK HEUTE 2026 auf der Bühne und erläutern auf einer Huss-Fachtagung oder einem Seminar einen Prozess der Lieferkette anhand eines großen Diagramms, das auf eine Leinwand hinter ihnen projiziert wird.

Vom Planen zum Parametrisieren

PROFILESCM Benedikt Feldmann (l.) und Felix Meier von Dr. Oetker stellten am Finaltag der Supply Chain Awards 2025 das Konzept des Unternehmens für eine integrierte Supply-Planning-Optimierung vor. Bilder: Mario Andreya Serie SUPPLY CHAIN AWARDS Supply Chain Management Award 2025 Gewinner Ausgabe 12/­2025 Audi Finalisten Ausgabe 1-2/­2026 Dr. Oetker Ausgabe 3/­2026 Rutronik Ausgabe 4/­2026 Schaeffler VLS Vom Planen zum Parametrisieren SUPPLY CHAIN AWARDS Dr. Oetker, Finalist beim Supply Chain Management Award 2025, hat eine integrierte Supply Planning Optimization eingeführt, die jederzeit einen Überblick über den Bestandsverlauf ermöglicht und Vorschläge für die täglichen Transporte unterbreitet. Nachdem Dr. Oetker über Jahrzehnte international gewachsen war, gab es vor rund zehn Jahren Bestrebungen, die Supply Chain zentraler auszurichten, um Synergien zu schaffen. „In der Folge wurde der Bereich Internationale Supply Chain implementiert, welcher die lokalen Abteilungen der einzelnen Landesgesellschaften unterstützen und für das Gesamtunternehmensoptimum verantwortlich ist“, sagt Benedikt Feldmann, Process Manager Supply Chain Planning bei der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG. „In der Konsequenz entschied sich Dr. Oetker, die lokalen Systeme durch ein neues, einheitliches System abzulösen, um die Planung deutlich zu verbessern und proaktiv steuern zu können.“ Dieses sollte Transparenz schaffen über die Bestandssituation des Lebensmittelanbieters, einen mittelfristigen Ausblick über die Bestände ermöglichen und auf mögliche Engpässe hinweisen, die sich aus den gesamten Produktionskapazitäten und dem prognostizierten Bedarf ergeben könnten. Vereinheitlichung der Prozesse „Um Produktions- und Lagerkapazitäten möglichst effizient nutzen zu können, brauchte Dr. Oetker Standards und Vereinheitlichungen in den Prozessen und in den Systemen“, erläutert Feldmann. Zusammen mit seinem Kollegen Felix Meier, IT Specialist Consulting bei Dr. Oetker, präsentierte der Process Manager Supply Chain Planning am 11. November 2025 bei den Finalisten-Pitches um den Supply Chain Management Award in Frankfurt das Konzept für eine Integrated Supply Planning Optimization. Als Markenartikelunternehmen ist ein wichtiges Ziel von Dr. Oetker, das Service Level, das das Unternehmen mit seinen Kunden vereinbart hat, zu erfüllen. „Wir müssen trotz der Schwankungen, die wir auf der Bedarfsseite von den Kunden haben, und den ...

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Eine Frau in einem roten Blazer hält auf der Bühne eine Präsentation über LOGISTIK und gestikuliert mit ihren Händen. Hinter ihr zeigt ein großer Bildschirm ein technisches Bild und einen Text über ein mechanisches Gerät, das die Innovationen für 2026 hervorhebt.

Innovation von der Hallendecke

PROFILESCM Celina Mittelsten Scheid, Head of Business Development, präsentierte die CeiliX-Lösung im Finale um den Smart Solution Award. Bilder: Mario Andreya Serie SUPPLY CHAIN AWARDS Smart Solution Award 2025 Gewinner Ausgabe 12/­2025 IFCO Finalisten Ausgabe 1-2/­2026    CeiliX Ausgabe 3/­2026        Merck Ausgabe 4/­2026          Paretos Innovation von der Hallendecke INTRALOGISTIK CeiliX, Finalist im Wettbewerb um den Smart Solution Award 2025, möchte Anwenderunternehmen mit skalierbarer Deckenautomation neue Möglichkeiten für den Materialfluss bieten. CeiliX entwickelt seit der Gründung im Jahr 2024 deckenbasierte Automatisierungssysteme, die flexible Überkopfmobilität für den Materialfluss ermöglichen. Das Hightechunternehmen aus Euskirchen hat sich auf die Fahnen geschrieben, Umgebungen zu transformieren, in denen räumliche oder wirtschaftliche Grenzen die Automatisierung bislang limitiert haben. Am Finaltag der „Supply Chain Awards 2025“ am 11. November in Frankfurt hatte das Jungunternehmen einen großen Auftritt – als Finalist um den „Smart Solution Award“. Diese Auszeichnung wird von LOGISTIK HEUTE, PwC und Strategy& für besonders innovative Konzepte vergeben, die sich noch in einem frühen Stadium der Umsetzung befinden und das Potenzial haben, traditionelle Wertschöpfungsketten künftig grundlegend zu verändern. Im Jahr 2024 hatte Cellumation, ein Bremer Anbieter von Fördertechniklösungen, den Preis gewonnen ( siehe LOGISTIK HEUTE 12/­2024, S. 26). Die Basis der CeiliX-Technologie ist ein modulares Deckennetz, auf dem sich Trägerfahrzeuge frei und omnidirektional bewegen, wie Celina Mittelsten Scheid, Head of Business Development bei CeiliX, bei den Finalisten-Pitches im Frankfurter Wolkenkratzer Tower 185 erläuterte. Gesteuert durch Software für Positionierung und Flottenkoordination transportieren die Einheiten Lasten, stellen Werkzeuge oder Cobot-Arme bereit und arbeiten bei Bedarf im Verbund. Der Ansatz ersetzt feste Schienen und begrenzte Kranreichweiten durch freie Bewegung und parallele Abläufe. Anwendbar ist die Lösung entlang der Endto-End Supply Chain in Produktion und Intralogistik – vom Wareneingang über innerbetriebliche Transporte und Lagerung bis zur Montage. Sie lässt sich eng mit bodengebundenen mobilen Robotern verzahnen, inklusive Lastübergaben zwischen beiden Ebenen. Der Vorteil umfasst CeiliX zufolge eine bessere Flächennutzung, weniger Engpässe am Hallenboden und geringere Kollisionsrisiken. Stabilere Taktungen und bessere Planbarkeit erhöhen den ...

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Vor einem schlichten, hellen Hintergrund stehen vier Männer in Business-Anzügen nebeneinander, alle lächeln oder haben einen neutralen Gesichtsausdruck und schauen in die Kamera - ein Moment für LOGISTIK HEUTE und Huss mit Blick auf das Jahr 2026.

PROFILENews

PROFILENews Wechsel an der Spitze SEGMÜLLER Das Möbelunternehmen Segmüller Gruppe hat zum 1. Dezember 2025 eine neue Geschäftsführung ernannt. Dennis Prandl, Torsten Dühring, Lennart Wehrmeier und Armin Weigand (alle im Foto v. l. n. r.) sollen das Familienunternehmen in die Zukunft führen. Florian und Johannes Segmüller wechseln in den Aufsichtsrat. Dies teilte das Unternehmen im November 2025 mit. Als CEO holt die Segmüller Gruppe Lennart Wehrmeier an Bord. Der erfahrene Manager war zuletzt Geschäftsführer von Woolworth und davor Vorstand bei Media-MarktSaturn Deutschland. Mit seiner Handels- und Führungserfahrung soll er den Transformationsprozess bei Segmüller gestalten. Die Rolle des COO hat Dennis Prandl übernommen. Er kommt von der S.Oliver Group, wo er zuletzt als Geschäftsführer Logistik fungierte. Davor war er in verschiedenen Funktionen als Logistikexperte bei Lidl aktiv. Prandl verantwortet den Logistikbereich sowie die Möbelproduktion der Segmüller Werkstätten. Als Geschäftsführer Einkauf zeichnet künftig Armin Weigand verantwortlich. Torsten Dühring bleibt CFO des Familienunternehmens. sln Dr. Tobias Harzer steigt auf Bilder: Element Logic; Jungheinrich; Segmüller JUNGHEINRICH Der Aufsichtsrat der Jungheinrich AG, Lösungsanbieter für die Intralogistik, hat in seiner Sitzung am 14. Januar Dr. Tobias Harzer (Foto) mit Wirkung zum 1. Februar zum neuen Vorstand für Automation & Warehouse Equipment des Konzerns berufen. Die Bestellung erfolgt für einen Zeitraum von drei Jahren. Das Vorstandsressort Automation & Warehouse Equipment umfasst alle Einheiten und Ressourcen mit den Schwerpunkten Mobile Robots, Automated Storage & Retrieval Systems (ASRS) sowie Lagereinrichtungen. Harzer übernimmt das Ressort Automation & Warehouse Equipment von Dr. Lars Brzoska, der es als Vorstandsvorsitzender seit März 2025 interimistisch geleitet hatte. Mit der Bestellung von Tobias Harzer wird der Jungheinrich-Vorstand wieder auf fünf Mitglieder erweitert. Bereits seit April 2025 war der Manager bei Jungheinrich als Senior Vice President für das Geschäftsfeld Automation &Warehouse Equipment mit mehr als 1.000 Mitarbeitern verantwortlich. mp Neuer Deutschlandchef ELEMENT LOGIC Mit Wirkung zum 1. Januar hat Rémy El Abd (Foto) für Element Logic Germany, Bad Friedrichshall, ...

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Zwei Männer in blauen Volunteer-Hemden diskutieren über ein Klemmbrett in einer Lagerhalle, die mit Taschen und Vorräten gefüllt ist. Andere Freiwillige arbeiten im Hintergrund und zeigen einen organisierten Einsatz, der sich für eine Reportage in LOGISTIK HEUTE oder eine Veranstaltung wie Huss 2026 eignet.

Bessere Prozesse, bessere Hilfe

PROZESSETitel Der humanitäre Sektor muss sich nach dem Aus von USAID neu aufstellen. Ein Ansatz: mehr Kooperation. Bilder: KLU; peopleimages.com/­stock.adobe.com ; Sebastian Gabsch Fotografie; Welthungerhilfe Bessere Prozesse, bessere Hilfe HUMANITÄRE LOGISTIK Seit der Auflösung der US-Entwicklungsbehörde USAID müssen sich humanitäre Hilfsorganisationen neu aufstellen. Welchen Stellenwert eine gute Logistik und der Einsatz digitaler Technologien dabei haben. Die zweite Amtszeit von Donald Trump ist für die westlichen Staaten vor allem eine politische Herausforderung, für die Bewohner von Entwicklungsländern und Ländern des Globalen Südens ist sie längst zu einer existenziellen Bedrohung geworden. Spätestens seit US-Außenminister Marco Rubio im Juli 2025 das endgültige Aus der US-amerikanischen Entwicklungsbehörde USAID (United States Agency for International Development) verkündete, herrscht Alarmstimmung. Mit der sukzessiven Abwicklung der Organisation hatte die Trump-Regierung bereits Ende Januar 2025 begonnen, als zunächst eine 90-Tage-Aussetzung der US-Entwicklungshilfe durch USAID angekündigt worden war. Wenige Tage später strich die US-Regierung mehr als 80 Prozent der einst von der Organisation geleiteten Projekte. Von den ursprünglich rund 6.200 Projekten werden aktuell nur noch etwa 1.000 unter der Aufsicht des US-Außenministeriums fortgeführt. Zuvor war die von Präsident John F. Kennedy 1961 gegründete Behörde eine der größten Organisationen ihrer Art weltweit. Noch 2024 wurden mehr als 70 Milliarden US-Dollar internationale Entwicklungshilfe durch USAID bereitgestellt. Nun entsteht eine Lücke, die durch kein anderes einzelnes Land und auch nicht durch einen Staatenverbund wie die EU ausgeglichen werden kann. Hilfe stark eingeschränkt Dementsprechend groß sind die direkten und indirekten Auswirkungen, die die komplette Auflösung von USAID auf die globale Gesundheit und humanitäre Hilfe weltweit haben. Die konkreten Folgen sind nach den Aussagen verschiedener Nichtregierungs- und Hilfsorganisationen bereits jetzt in den Ländern des Globalen Südens zu spüren. So hat etwa das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) nach Eigenangaben seine Lebensmittelhilfen für krisengeplagte Länder in West- und Zentralafrika infolge der Kürzungen drastisch eingeschränkt. Auch Impf- und Präventionsprogramme für Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, HIV, Masern, Röteln und Polio mussten in den meisten Ländern eingestellt oder stark gekürzt werden. Insgesamt rechnen Wissenschaftler mit verheerenden Auswirkungen durch den Wegfall der amerikanischen Hilfsgelder. So geht eine Studie, die im Sommer 2025 von der Fachzeitschrift „The Lancet“ ...

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Ein auf dem Meer fahrendes Containerschiff, auf dessen Deck brennende Frachtcontainer Rauch und Flammen verursachen, wie in der Berichterstattung von LOGISTIK HEUTE aus dem Jahr 2026 zu sehen ist.

Ein hohes Risiko für alle Beteiligten

PROZESSERisikomanagement Schiffsbrände auf See können große Schäden nach sich ziehen. Bilder: Good Studio /­ stock.adobe.com Ein hohes Risiko für alle Beteiligten SCRM Schiffsbrände auf See können irreparable Schäden nach sich ziehen sowie extrem hohe Kosten verursachen: Welche Bedeutung dem Versicherungsschutz aus Sicht des Frachteinkäufers zukommt und welche Haftungsfolgen im Schadensfall drohen. Am 16. Februar 2022 geriet der Frachter MS „Felicity Ace“ mit Ziel Ostküste der USA in Brand. Dieses Roll-on/­Roll-off-Schiff war in Emden am 10. Februar 2022 mit circa 4.000 Neufahrzeugen sowie einigen gebrauchten Pkw beladen worden. Bei den Neufahrzeugen handelte es sich unter anderem um die Luxusmarken Bentley, Porsche, Lamborghini sowie weitere Fahrzeugmarken. Unter den Neufahrzeugen befand sich auch der Porsche vom Typ „Taycan“, der mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet wurde. Die Löschmaßnahmen an Bord sowie die in weiterer Folge eingeleiteten Rettungsversuche des Schiffs blieben erfolglos. Zwei Wochen nach dem Ausbruch des Feuers auf der „Felicity Ace“ sank das Schiff vor den Azoren im Atlantik. Schadensursache streitig Das Schiff liegt immer noch auf Grund. Ob es jemals geborgen wird, ist aus Kostengründen fraglich. Die Schadensursache ist unter den betroffenen Parteien nach wie vor streitig: Fünf Kaskoversicherer (unter anderem der Allianz-Konzern), die Eigentümerin sowie die Reederei MOL (Mitsui O.S.K. Lines) mit Sitz in Japan (die Kläger) der „Felicity Ace“ behaupten, dass eine Fahrzeugbatterie eines der transportierten E-Fahrzeuge vom Typ Porsche „Taycan“ als Brandursache zu vermuten sei. Diese Auffassung zur Schadensursache haben die Unternehmen Porsche sowie die Volkswagen Konzernlogistik (die Beklagten) entschieden zurückgewiesen. Die gegnerischen Parteien hatten in den vergangenen Jahren versucht, den außergerichtlichen Streit einvernehmlich ad acta zu legen, jedoch gab es keine Einigung. Darüber hinaus blieb eine Güteverhandlung ebenfalls erfolglos. In der Zwischenzeit hat die 12. Zivilkammer des Braunschweiger Landgerichts (LG) die mündliche Hauptverhandlung eröffnet. Die zentrale Frage, die das Gericht versucht zu beantworten, ist, ob der Brand des Schiffs durch ein E-Fahrzeug vom Typ Porsche „Taycan“ ausgelöst wurde oder ob die verladenen Fahrzeuge durch ein Feuer an Bord des Schiffs in Brand geraten sind. Das Brandereignis auf der „Felicity Ace“ beschäftigt auch das LG in Stuttgart. Der Prozess ruhte in der Zeit, als die Prozessbeteiligten ...

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Eine Person benutzt einen Barcode-Handscanner mit Touchscreen-Oberfläche, möglicherweise zur Bestandskontrolle, in einer Lagerhalle mit Kartons - eine effiziente Szene, die an die von LOGISTIK HEUTE und Huss für 2026 aufgezeigten Innovationen erinnert.

PROZESSENews

PROZESSENews Flott und genau KI Sereact und die Rohlik Group bringen gemeinsam ein KI-Robotikprogramm an mehreren Standorten in Deutschland und Österreich bei den Marken Knuspr und Gurkerl an den Start. Damit wollen beide Unternehmen zeigen, dass die Technologie den Proof-of-Concept hinter sich gelassen hat. Die Initiative starte mit 24 Robotern und habe das Potenzial, in den kommenden Phasen auf eine dreistellige Zahl zu wachsen, hieß es. Die KI-fähigen Roboter sind laut einer Pressemeldung vollständig in die proprietäre End-to-End-Technologieplattform „Veloq“ für den Lebensmittel-Onlinehandel von Rohlik integriert und sollen eine nahtlose Koordination zwischen fortschrittlicher Robotik und komplexen Lagerabläufen ermöglichen. Durch die Skalierung der KI-Robotik sowohl in gekühlten als auch in ungekühlten Umgebungen geht Rohlik den Angaben zufolge eine der komplexesten Herausforderungen im Lebensmittelversand an: die schnelle und genaue Kommissionierung großer Mengen bei unterschiedlichen Temperaturen. sln Puma beschleunigt gemeinsam mit Reply Logistics seine Logistikprozesse. Ein KI-Helfer für mehr Effizienz SOFTWARE Das Sportartikelunternehmen Puma ist in Zusammenarbeit mit dem Softwareentwickler Logistics Reply den nächsten Schritt zur Verbesserung seiner Supply-Chain-Aktivitäten gegangen: Zusätzlich zum Warehouse Management System (WMS) „LEA Reply“ setzt das Unternehmen aus Herzogenaurach nun auf das Multi-Agent-AI-System „GaliLEA“, das Logistikprozesse laut Anbieter effizienter und autonomer gestalten soll. Dies geht aus einer Presseinformation seitens Logistics Reply hervor. Demnach konnte Puma durch die Integration von „GaliLEA“ die Nutzung von „LEA Reply“ noch intuitiver und niedrigschwelliger gestalten. Die KI-gestützte Lösung nutzt natürliche Sprache – sowohl schriftlich als auch mündlich –, um die Interaktion mit dem WMS zu vereinfachen. GaliLEA bietet Logistics Reply zufolge eine Reihe spezialisierter Agenten, die jeweils auf unterschiedliche Bedürfnisse und Aufgaben zugeschnitten sind. Während einige Agenten für die schnelle Beantwortung technischer Fragen und das Abrufen von Bestands- oder Prozessinformationen zuständig sind, übernehmen andere die Automatisierung der Support-Ticket-Erstellung, die Analyse von Daten zur Identifikation von Mustern und präventiven Handlungsempfehlungen oder die Erstellung personalisierter Dashboards für eine einfache Visualisierung. sln Ohne Trägermaterial LABELING Der Logistikanbieter DHL hat an seinem Standort Nohra in Thüringen von klassischen Selbstklebeetiketten auf eine gemeinsame „InNo-Liner“-Lösung von Cab und ...

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Ein Mann in einem schwarzen T-Shirt von Alpha Industries hält in einem LOGISTIK-Lager mehrere mit Barcodes versehene Pakete in der Hand. Er steht an einem Arbeitsplatz mit Computermonitoren und Förderbändern im Hintergrund.

Eindeutig erfasst, schneller versendet

PRODUKTEConsumer Electronics Dass Smartphones oft mit mehreren unterschiedlichen Barcodes ausgezeichnet sind, macht die automatisierte Erfassung zur Herausforderung. Bilder: Euronics; Zetes/­Marcus Walter Eindeutig erfasst, schneller versendet IDENT Zum automatischen Lesen von Barcodes und zum Abgleich von SAP-Daten nutzt Euronics Deutschland im Logistikzentrum in Ditzingen eine auf Machine Vision basierende Bildverarbeitungstechnologie von Zetes. Diese identifiziert auch Barcodes im Miniformat. Handys, Kopfhörer, Fernseher, Fitnessuhren und vieles mehr – die Euronics Deutschland eG bietet ein umfangreiches Sortiment an Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten. Der Großteil davon ist im Logistikzentrum in Ditzingen (Baden-Württemberg) vorrätig. Von dort aus gehen die Produkte bundesweit an rund 1.200 Einzelhändler, die als eigenständige Mitglieder der Genossenschaft die Einkaufs-, Marketing- und Logistikdienstleistungen der Zentrale nutzen. Rund 2.500 Pakete versendet Euronics in Ditzingen täglich. Allein 1.000 Pakete mit etwa 7.000 Artikeln stammen aus dem Kleinteilelager, wo Smartphones, Kopfhörer, USB-Sticks und ähnliche Produkte mit zum Teil sehr kleinen Barcode-Etiketten aufbewahrt werden. Dort werden die kommissionierten Teile sorgfältig an 14 Packtischen gescannt, mit den Auftragsdaten abgeglichen, verpackt und für den Versand etikettiert. Der Scanvorgang kontrolliert zum einen die Arbeit der Kommissionierer und liefert zum anderen die Basis für das Abrechnen der Händlerprovisionen. Dafür müssen die versendeten Artikel jedem Händler korrekt zugeordnet werden. Bei Smartphones geht es dabei nicht nur um die Modellbezeichnung der verkauften Handys, sondern vor allem um die Serien- und IMEI (International Mobile Equipment Identity)-Nummern, die im Miniformat auf den zum Teil nur 25 Millimeter hohen Verpackungen kleben. Besonders herausfordernd für den Scan sind Dual SIM Smartphones, die über zwei IMEI-Nummern verfügen, von denen jedoch nur eine relevant ist. „Das fehlerfreie manuelle Scannen der richtigen Barcodes mussten unsere Mitarbeiter früher für jedes Produkt lernen und anwenden“, erinnert sich Logistikleiter Karsten Esbach an die schulungsintensive Vergangenheit. Hinzu kommt, dass sich die rund 1.500 verschiedenen Artikel im Kleinteilelager häufig ändern. Allein eine „iPhone“-Generation in allen lieferbaren Größen und Farben führt zu 60 bis 70 neuen Produkten. „Im Zuge der Umstellung von SAP WM auf EWM dachten wir darüber nach, an welchen anderen Stellen wir unser Lager optimieren können“, berichtet Daniela Keim vom SAP-Team Logistik bei Euronics. „Da lag es nahe, die aufwendigen Scanprozesse zu vereinfachen und mehrere ...

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Ein gelber Liebherr-Bagger mit großer Schaufel parkt auf rauem, felsigem Untergrund unter blauem Himmel, im Hintergrund Berge und Gebäude - wie geschaffen für die Bauprojekte des Jahres 2026, die in LOGISTIK HEUTE vorgestellt werden.

Schneller zum Ersatzteil

PRODUKTETMS Die Liebherr-Gruppe ist einer der weltweit größten Hersteller von Baumaschinen. Bilder: Liebherr Schneller zum Ersatzteil LOGISTIK-IT Beim Versand von Einzel- und Ersatzteilen setzt Liebherr EMtec auf standardisierte Prozesse und eine gesteigerte Transparenz. Unterstützt wird dies durch ein Transport Management System von AEB. Erdbewegungs- und Materialumschlagmaschinen des Baumaschinenspezialisten Liebherr sind auf zahlreichen Baustellen zu finden. Das Produktportfolio im Geschäftsbereich Liebherr Earth Moving Technologies (EMtec) umfasst dabei Mobil- oder Raupenbagger, Radlader, Planierraupen ebenso wie Muldenkipper. Neben diesen hochmodernen Maschinen versendet das Unternehmen aber auch die dazugehörigen Einzel- und Ersatzteile aus den vier Produktionswerken in Deutschland, Österreich und Frankreich an Handelspartner und eigene Standorte auf der ganzen Welt. Hohes Fehlerrisiko Zur Abwicklung der jährlich mehreren Zehntausend Sendungen setzte das Unternehmen bisher auf eine eigenentwickelte Anwendung, die allerdings keine durchgängige Prozesssteuerung und Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Bereichen wie Verpackung, Versandabwicklung und Verladung ermöglichte. „Unser Versand war stark von manuellen Tätigkeiten geprägt“, berichtet Michael Erdle, Projektmanager Versand im Werk Kirchdorf bei der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH. „Informationen liefen über E-Mails, Telefon oder MS Teams, viele Arbeitsschritte waren papierbasiert und Daten mussten mehrfach erfasst werden.“ Die Folgen: hohes Fehlerrisiko, geringe Transparenz und ein insgesamt aufwendiger Versandprozess. „Wir haben den manuellen Aufwand in der Versandabwicklung deutlich reduziert.“ Michael Erdle, Projektmanager Versand, Liebherr-Hydraulikbagger Um den Versand zukunftsfähig aufzustellen, entschied sich Liebherr-EMtec für die Einführung des Transport Management Systems (TMS) des Stuttgarter Softwareanbieters AEB. Das Ziel: standardisierte, digitalisierte und automatisierte Prozesse. „Wir wollten einen Werkzeugkoffer mit Standards, aber Abläufe, die maßgeschneidert sind – eine Software, die uns und unsere spezifischen Prozesse unterstützt, ohne Workarounds“, sagt Svea Wallschläger, Leitung Versand bei der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH. Die Software wurde an das ERP-System „Infor LN“ angebunden und bildet heute Versandprozesse digital ab – vom Dokumentenumschlag bis zum Elf-Meter-Industrieausleger werden alle Stückgutsendungen im AEB-TMS abgebildet. Besonders hervorzuheben ist der Umsetzungszeitraum: Der erste Teil des TMS wurde innerhalb von nur sechs Monaten mit einem agilen Vorgehen eingeführt. „Wir haben gemeinsam iterativ die Lösung entwickelt“, schildert ...

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In einem hell erleuchteten LOGISTIK-Lager fährt ein Mitarbeiter mit einem HUBTEX-Gabelstapler zwischen hohen Regalen, die mit langen Metallrohren und Stangen gefüllt sind.

PRODUKTENews

PRODUKTENews Spezialisierte KI-Agenten IT Die EPG (Ehrhardt Partner Group) stellt neue Lösungsansätze vor, die künstliche Intelligenz tief in operative Logistikprozesse integrieren und damit die Grundlage für eine intelligent vernetzte Supply Chain schaffen sollen. Im Mittelpunkt steht laut einer Pressemitteilung vom Januar die Kombination der Nvidia AI-Infrastruktur und des Vision-AI-Frameworks „NVIDIA Metropolis“ mit der Logistikexpertise von EPG. Ziel sei die Entwicklung vernetzter Logistiksysteme, die Prozesse verstehen und proaktiv Vorschläge zur Optimierung erarbeiten, heißt es. Zeitgleich präsentiert EPG seine neue Supply Chain Execution KI-Umgebung „EPG AURA“, die künftig als technologisches Fundament für die nächste Phase der Unternehmensentwicklung dienen soll. Sie bilde die technologische KI-Basis für die Weiterentwicklung der „EPG ONE Suite“. tm HUBTEX Mehrwege-Seitenstapler mit Gangüberwachungshilfe: Das System überwacht laut Anbieter den Fahrkorridor und schützt vor herausragenden Lasten. Kollisionsrisiko im Schmalgang verringern FLURFÖRDERZEUGE „HUBTEX Mehrwege-Seitenstapler“ kommen häufig in Schmalganglagern zum Einsatz. Um die Lagerkapazität bestmöglich auszunutzen, werden die Fahrzeuge dem Anbieter zufolge über Führungssysteme mit sehr geringen Sicherheitsabständen geführt: Oft bleiben pro Seite weniger als 100 Millimeter. Das soll die Flächeneffizienz erhöhen, schränkt die Sicht der Fahrer jedoch ein. Besonders kritisch wird es, wenn Langgut schief eingelagert ist oder beim Auslagern die Nachbarlast mitbewegt wurde und so Teile mitunter in den Gang ragen. Die Folge können Anfahrkontakte und teure Schäden an Chassis, Batterie, Kabine oder am Regal sein. Um diese Risiken zu reduzieren, hat Hubtex nach eigenen Angaben eine „Gangüberwachungshilfe“ entwickelt, die den vertikalen Gefahrenbereich entlang der Regale überwacht und bei Bedarf automatisch reagiert. Das System arbeitet demnach mit Lidar-Sensoren, die vertikale Ebenen im Fahrzeugumfeld auswerten. Je nach Fahrzeugkonfiguration werden die Sensoren an geeigneten Positionen angebracht und scannen sowohl in Hauptfahrtrichtung als auch entgegen dieser Richtung. Dadurch lassen sich Hubtex zufolge herausragende Lasten frühzeitig erkennen – unabhängig davon, ob der Stapler vorwärts oder rückwärts in den Gang einfährt. tm Konfigurierbare Signalleuchten SAFETY Signalleuchten, die an Maschinen oder Anlagen angebracht sind, dienen als optische Schnittstelle zwischen Maschine und Bediener. Gerade in weitläufigen Hallen lassen sich so auf den ersten Blick Zustände beziehungsweise Störungen erkennen. Die neuen Stacklights der Serie „DV3xxx“ von ...

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Auf einer blauen Holzfläche, die an ein LOGISTIK HEUTE-Feature von Huss erinnert, sind verschiedene Autoteile und Zündkerzen aus Metall arrangiert, die Schlüsselkomponenten wie Lager, Dichtungen, Zahnräder und mechanische Armaturen für die Innovationen des Jahres 2026 zeigen.

Stabile Prozesse, zufriedene Kunden

PROGNOSENErsatzteillogistik Ersatzteillogistik für die Automobilwirtschaft bildete einen Schwerpunkt auf dem LOGISTIK HEUTE-Forum. Bilder: fotofabrika, HeGraDe/­ stock.adobe.com ; Screenshot: Lilian Peter Stabile Prozesse, zufriedene Kunden WEBINAR Künstliche Intelligenz, resiliente Prozesse oder strategisch platzierte Distributionszentren: Das digitale LOGISTIK HEUTE-Forum zur Ersatzteillogistik kam auf viele Gründe für eine gelungene Kundenbindung. Das digitale LOGISTIK HEUTE-Forum „Starke Kundenbindung: Mit Ersatzteillogistik punkten“ am 3. Dezember nahm das Zusammenspiel zwischen Kundenerwartungen und Spare Parts Logistics in den Fokus. Logistikmanager aus unterschiedlichen Branchen berichteten aus eigener Praxiserfahrung über Use Cases, Konzepte und Strategien, die geeignet sind, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und die Ersatzteillogistik effektiver zu machen. Beleuchtet wurde der Themenkomplex dabei in fünf Vorträgen und einer Podiumsdiskussion; moderiert wurde die Onlineveranstaltung von LOGISTIK HEUTE-Redakteur Gunnar Knüpffer. Die Teilnehmer konnten den Referenten live Fragen stellen. „Vom Servicelevel zur Kundenloyalität: Logistik als Wertschöpfungstreiber“ hieß es zum Auftakt bei Volker Rügheimer. Der Ressortleiter Logistik der Volkswagen Group OTLG gab Einblicke in das Geschäft des „markenübergreifenden After-Sales-Rückgrats“ des Konzerns, das mehr als 2.800 Servicepartner der VW-Marken in Deutschland und Dänemark mit Originalteilen, Service und Zubehör versorgt. Den Automotive-Ersatzteilmarkt sieht Rügheimer angesichts der Transformation zur E-Mobilität vor einem elementaren Wandel, unter anderem weil Elektroautos aus deutlich weniger Teilen zusammengesetzt sind als Verbrenner. „Das Teilevolumen nimmt ab, ebenso der Umfang an Reparaturen“, erläuterte der Ressortleiter Logistik. „Kundenloyalität wird dabei zum wichtigsten Erfolgsfaktor und Logistik bestimmt sie jeden Tag.“ Als Takeaway empfahl Rügheimer, die Ersatzteillogistik nicht vom Lagerleiter, sondern vom Kunden her zu denken. Flexible Standardisierung Christian Seith stellte „Resilience by Design“ in den Mittelpunkt seines Vortrags. Der Leiter der weltweiten Teilelogistik Operations Mercedes-Benz und Standortleiter des Mercedes-Benz Global Logistics Center Germersheim steht seit einigen Jahren vor der Herausforderung, aus einem globalen heterogenen Ersatzteilnetzwerk eine zentral gesteuerte Organisation zu machen. Als Schlüssel für eine erfolgreiche Transformation hat er „People“, „Processes“ und „Performance“ ausgemacht. Dabei setzt Mercedes-Benz auf eine Kulturinitiative, die Gewinnermentalität, Stolz und Wertschätzung innerhalb der Teams zum Ausdruck bringen soll. Operationell hat Mercedes-Benz viel in Prozessstandardisierung investiert, will sich aber auch hier die geforderte Flexibilität erhalten. „Uns ging es darum, einen flexiblen Standard zu entwickeln, der regionalen Unterschieden Rechnung trägt und ständig weiterentwickelt wird“, sagte Seith. ...

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Ein Laptop-Bildschirm zeigt ein virtuelles Treffen mit zwei Männern, die sich unterhalten. Darüber liegt ein großer roter Stempel mit einem Häkchen und der Aufschrift PEAK SEASON. Der Schriftzug Huss LOGISTIK HEUTE erscheint, während ein weißer Pfeil im Hintergrund nach oben zeigt.

Saisonspitzen bewältigen

PROGNOSENIntralogistik Denis Niezgoda (r.) von Locus Robotics referierte im LOGISTIK HEUTE-Webinar „Saisonale Spitzen meistern mit flexibler Intralogistik-Automatisierung“, das von Chefredakteur Matthias Pieringer moderiert wurde. Bilder: HeGraDe, lkeskinen/­ stock.adobe.com ; Screenshot: Pieringer Saisonspitzen bewältigen AUTOMATISIERUNG Ein Webinar von LOGISTIK HEUTE zeigte auf, wie Unternehmen saisonale Nachfragespitzen mithilfe flexibler Automatisierung in der Intralogistik meistern können. Wie lassen sich saisonale Peaks effizient bewältigen und Prozesse zukunftssicher gestalten? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich das Webinar „Saisonale Spitzen meistern mit flexibler Intralogistik-Automatisierung“, das LOGISTIK HEUTE Ende November 2025 in Kooperation mit dem Lagerrobotikanbieter Locus Robotics organisierte. Unternehmen stehen in der Logistik vor Herausforderungen durch Nachfragespitzen – sei es im Weihnachtsgeschäft, bei Sonderaktionen oder durch unerwartete Marktbewegungen. „Für die Betriebe bedeutet das: Prozesse müssen kurzfristig skalierbar sein, ohne dass Kosten und Qualität aus dem Ruder laufen“, erläuterte LOGISTIK HEUTE-Chefredakteur Matthias Pieringer, der die Veranstaltung moderierte. „Genau hier setzt unser Webinar an. Wir sprechen über flexible Automatisierungslösungen in der Intralogistik, die es ermöglichen, Lager und Materialflüsse dynamisch anzupassen.“ Planbarkeit sei in der heutigen Zeit zur Ausnahme geworden, umriss Denis Niezgoda auf der virtuellen Bühne das herausfordernde Grundproblem vieler Unternehmen. „Nachfragen schwanken insgesamt deutlich schneller, Kampagnen verändern das Wochenvolumen teilweise tagtäglich und externe Ereignisse haben unmittelbare Wirkung auf die Logistik.“ Der Chief Commercial Officer, International, bei Locus Robotics erläuterte, dass Flexibilität mehr und mehr gefragt sei, um bestimmte Spitzenzeiten abzudecken. Flexibilität als Trumpf Niezgoda ging im Webinar dabei auf die Entwicklung der Intralogistik ein – von manuell über statisch zu adaptiv und betonte die Wichtigkeit von flexibler Automatisierung: „Jedes Lager hat eigene Volumen-Realitäten.“ Die Automatisierung soll nach seinen Angaben so flexibel ausgelegt sein, dass sie sich nicht nur an einem Standort schrittweise skalieren lässt – vom kleinen Einstieg bis zum großflächigen Ausbau. Sie müsse ebenso die Möglichkeit bieten, Prozesse wieder herunterzuskalieren. Zudem sollte die Technik im Bedarfsfall vollständig von einem Standort an einen anderen verlagert werden können, wenn zum Beispiel Logistiknetzwerke ein Redesign benötigten. Flexible Automatisierung funktioniert nach den Worten des Locus-Robotics-Experten am besten, wenn sie Menschen stärkt. Die menschliche Stärke wiederum liege in der Anpassungsfähigkeit, dem Umgang mit ...

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Eine digitale Illustration eines leuchtenden, blauen, durchsichtigen Gehirns mit elektronischen Schaltkreisen, umgeben von hellen Punkten und verbundenen Linien auf einem dunklen Hintergrund, die künstliche Intelligenz und die Zukunft von LOGISTIK im Jahr 2026 symbolisieren.

Risikofaktor KI

PROGNOSENSCRM Risikofaktor KI STUDIE Das Allianz Risk Barometer 2026 gibt Aufschluss über die weltweit größten Unternehmensrisiken; künstliche Intelligenz belegt Platz 2. Unternehmen weltweit beurteilen die Potenziale von künstlicher Intelligenz zunehmend ambivalent, so eine Studie von Allianz Commercial. Bilder: lassedesignen/­ stock.adobe.com Cybervorfälle sorgten 2025 für zahlreiche Schlagzeilen und sind laut dem „Allianz Risk Barometer“ auch 2026 weltweit die größte Sorge von Unternehmen. 42 Prozent der Befragten stufen Cyber als Top-Risiko ein. Das ist der höchste jemals erreichte Wert. Cyberrisiken stehen in jeder Region der Welt (Amerika, Asien-Pazifik, Europa sowie Afrika und Naher Osten) an erster Stelle. Die anhaltende Spitzenplatzierung im Allianz Risk Barometer spiegele die zunehmende Abhängigkeit von digitaler Technologie in einer Zeit wider, in der sich die Cyberbedrohungslandschaft sowie das geopolitische und regulatorische Umfeld rasch veränderten, heißt es. Das Allianz Risk Barometer 2026 zu den größten Unternehmensrisiken veröffentlichte der Versicherer Allianz Commercial im Januar. Dafür waren im Jahr 2025 3.338 Risikomanagementexperten aus 97 Ländern und Territiorien befragt worden. Das vergangene Jahr war den Studienautoren zufolge zudem ein bedeutendes für künstliche Intelligenz (KI). Dass das Risiko auf Platz 2 im weltweiten Ranking landet und den größten Sprung macht (von Platz 10 auf Platz 2) unterstreiche die Komplexität von KI als operativem und rechtlichem Risiko, aber auch als Gefahr für die Reputation von Unternehmen. Dennoch glaubt fast die Hälfte der Befragten, dass KI ihrer Branche mehr Vorteile als Risiken bringt. Ein Fünftel ist gegenteiliger Meinung. Thomas Lillelund, CEO von Allianz Commercial, kommentierte: „Angesichts des anhaltenden Aufstiegs von KI in Gesellschaft und Wirtschaft ist es nicht verwunderlich, dass sie im Allianz Risk Barometer eine wichtige Rolle spielt. KI bringt nicht nur enorme Chancen mit sich, sondern verändert durch ihr transformatives Potenzial und ihre rasante Entwicklung sowie Verbreitung auch die Risikolandschaft. Sie wird damit neben anderen etablierteren Bedrohungen weltweit zu einem herausragenden Thema für Unternehmen jeder Größe.“ Zum ersten Mal überhaupt gehören Betriebsunterbrechungen im Ranking nicht mehr zu den beiden größten Risiken, sondern fallen auf Platz 3 zurück. Betriebsunterbrechungen bleiben jedoch ein wichtiges Thema, da sie häufig eine Folge anderer Risiken in den globalen Top Ten sind. ...

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Ein kleiner Einkaufswagen mit Kartons und bunten Einkaufstüten steht vor einem aufgeklappten Laptop und symbolisiert das Online-Shopping und die Zukunft der Logistik im Jahr 2026.

Aufbruch statt Abgesang

EXTRAE-Commerce und Retourenlogistik Bilder: bevh; Descartes; Mymemo/­ stock.adobe.com Aufbruch statt Abgesang ÜBERBLICK Schwächelnde Konjunktur, geopolitische Auseinandersetzungen und Konkurrenz aus Asien machen dem E-Commerce in Deutschland zu schaffen. Wo es dennoch Lichtblicke gibt und welche Wachstumstreiber die Branche wieder nach vorne bringen sollen. Die Präsentation der Jahreszahlen 2025 für den deutschen interaktiven Handel durch den Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) Ende Januar begann erst einmal mit Fragen. Allen voran dieser: Befindet sich der E-Commerce im Aufbruch oder auf dem Weg in ein verlorenes Jahrzehnt? Blickt man auf das Gesamtergebnis für das Jahr 2025, so ist deutlich mehr von einem Aufschwung zu sehen als von einem Abstieg. Im Handel mit Endkunden ist laut dem bevh der Bruttoumsatz mit Waren im vergangenen Jahr erstmals seit 2021 wieder in allen Quartalen gestiegen und erreichte 83,1 Milliarden Euro nach 80,6 Milliarden Euro im Jahr davor. Das entspricht einem Wachstum von 3,2 Prozent (Vorjahreswert: 1,1 Prozent) – deutlich über der Prognose von 2,5 Prozent, die der bevh zum Ende des Jahres 2024 herausgegeben hatte. Auch bei den digitalen Dienstleistungen ging es 2025 bergauf. Das Wachstum in diesem Bereich betrug 7,3 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro. Der gesamte Branchenumsatz mit Waren und Dienstleistungen bewegt sich damit dem Verband zufolge wieder auf die 100-Milliarden-Euro-Grenze zu, die für den bevh als wichtiger Erfolgsindikator gilt. Deutliche Erholung Ebenfalls positiv bewertet der Verband, dass sich Warencluster, die in den vergangenen Jahren deutliche Verluste zu verkraften hatten, 2025 wieder erholt haben. Besonders deutlich werde dies im Bereich Bekleidung und Schuhe. Hier erwirtschafteten die Online- und Omnichannel-Händler im vergangenen Jahr 19.211 Millionen Euro, was einem Plus von 3,5 Prozent entspricht. Neben dem Fashionsektor konnte auch das Warencluster Unterhaltung im vergangenen Jahr in Sachen Umsatz aufholen. Erwirtschaftet wurden dort 24.910 Millionen Euro, was einem Anstieg von 1,5 Prozent entspricht – 2024 hatte es hier noch ein deutliches Minus gegeben. Größte Gewinnerkategorien 2025 im Onlinehandel waren nach Angaben des bevh Medikamente (plus sechs Prozent) und Lebensmittel (plus 5,5 Prozent), gefolgt von Tierbedarf (plus fünf Prozent). Auch der Anteil der Vielkäufer im Onlinehandel blieb stabil: Jeder dritte Kunde in Deutschland (34,2 Prozent) bestellte durchschnittlich zweimal wöchentlich ...

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Die Hand eines Menschen schwebt hinter den digitalen Symbolen eines Warenkorbs, eines Bestellformulars, einer Chat-Bubble, eines Kartons, eines Lieferwagens und eines Sicherheitsschildes und symbolisiert die Zukunft des Online-Auftragsmanagements und des E-Commerce LOGISTIK im Jahr 2026.

Autonomer und stabiler

KI soll nicht nur die User Experience im E-Commerce verbessern helfen, sondern auch die dahinterliegenden Lieferkettenprozesse. Bilder: Remira; thanmano, Ticha/­ stock.adobe.com Autonomer und stabiler KI Technologien der künstlichen Intelligenz sollen im E-Commerce präzise Prognosen und effiziente Prozesse ermöglichen. Außerdem sollen sie Lieferketten autonomer machen. E-Commerce steht für einen über digitale Mittel abgewickelten Handel, der gleichermaßen von der technologischen Infrastruktur wie dem physischen Rückgrat dahinter abhängt. Unterstützung gegen physische Unwägbarkeiten versprechen auf der digitalen Seite in zunehmendem Maße Technologien der künstlichen Intelligenz (KI). Nicht nur ermöglichen sie Kunden neue, KI-basierte Shoppingerlebnisse, sie kommen auch entlang der zugehörigen Lieferkette zum Einsatz. „Logistik läuft zunehmend automatisiert ab“, so Gero Furchheim, Präsident des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel (bevh), gegenüber LOGISTIK HEUTE. „Man versucht, menschliche Einflüsse so weit wie möglich zu reduzieren. Deswegen ist sie prädestiniert dafür, ein großer industrieller Anwendungsbereich der KI zu sein.“ Da industrielle KI-Anwendungen aber nicht nur eine Softwareseite haben, kommt es Furchheim zufolge darauf an, die physischen Prozesse in der Logistik zu vernetzen – was sehr viel Rechenpower und damit verbunden hohe Investitionen und neue Hardware erfordert. Potenziale für die KI-Anwendung im E-Commerce-Umfeld sieht der bevh-Präsident etwa in digitalen Zwillingen und der Robotik. Überall, wo Roboter im Einsatz seien, könne die KI diese trainieren. Als mögliches Einsatzszenario hat er die Bepackung von Warenkörben durch Roboter in der Lebensmittellogistik ausgemacht. „Die KI kann dem Roboter helfen zu erkennen, was ein Apfel ist und ob der Apfel noch frisch ist, damit er nach dem richtigen Objekt greift oder es gegebenenfalls aussortiert.“ Zudem könne KI helfen, Produktfälschungen leichter zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen. „Re-Com-merce-Anbieter nutzen KI, um gebrauchte Kleidungsstücke auf Gebrauchsspuren zu prüfen und die Stücke ins Warensystem zu übernehmen“, so Furchheim. Wertvolles Werkzeug Technologien wie künstliche Intelligenz sind als Werkzeug für Händler im schnelllebigen und hart umkämpften E-Commerce nicht mehr wegzudenken, um den Überblick zu bewahren und lieferfähig zu bleiben: Davon ist Birger Klinke, Vice President Supply Chain bei dem Dortmunder Softwareanbieter Remira, überzeugt. Out-of-Stock-Situationen führten im E-Commerce nicht nur zu Umsatzausfällen, sie stünden auch in direktem Zusammenhang mit der Marktpositionierung. „Der E-Commerce-Markt ist ...

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Eine Frau geht durch einen Gang in einem Lager, umgeben von Regalen mit Kartons, während blau-weiße GEODIS-Roboter Pakete transportieren - und damit den Innovationsgeist von LOGISTIK HEUTE einfangen.

Mit Socken zum Erfolg

EXTRAE-Commerce und Retourenlogistik Die LocusBots unterstützen das Geodis-Team in Rodgau bei der Auftragsabwicklung für Snocks. Bilder: Geodis Mit Socken zum Erfolg ROBOTIK Der Logistikdienstleister Geodis betreut Snocks vom Standort Rodgau aus und hat für den Anbieter von Socken und Unterwäsche eine AMR-Lösung in Kooperation mit Locus Robotics umgesetzt. Wer online Socken und Unterwäsche bestellt, erwartet eine schnelle Lieferung. Snocks, ein Mannheimer E-Commerce-Unternehmen, das 2016 als Start-up begann, verfolgte von Beginn an das Ziel, in Sachen Bestell- und Lieferprozess mit den großen Marktführern mitzuhalten. Das Unternehmen hat sich vor allem als Marke für Socken und Unterwäsche etabliert, erweitert jedoch kontinuierlich sein Sortiment um Sportkleidung, Accessoires und Streetwear. Aus der ursprünglichen Geschäftsidee der beiden Gründer Johannes Kliesch und Felix Bauer, hochwertige Sneakersocken über Amazon zu verkaufen, ist mittlerweile ein erfolgreiches Unternehmen mit über 100 Beschäftigten und einem Jahres-umsatz von mehr als 80 Millionen Euro entstanden. Seit 2023 ist Snocks auch im stationären Einzelhandel vertreten. Deutschland ist für Snocks der Hauptmarkt. Von hier aus erfolgt auch der internationale Versand nach Österreich, Frankreich, Italien, in die Schweiz und die Niederlande und nach Liechtenstein. Herausforderndes Wachstum Doch das rasante Wachstum stellte das Unternehmen auch vor neue Herausforderungen. „Wir sind so schnell gewachsen, dass wir uns 2023 nach einem neuen Logistikpartner umschauen mussten. Gesucht wurde von uns ein echtes Logistik-Power-House“, erklärt Jonas Walter, Head of Fulfillment bei Snocks. Diesen Partner hat das junge Unternehmen mit dem Logistikdienstleister Geodis gefunden. Am Geodis-Standort in Rodgau ermöglichte das halbautomatisierte Fulfillment-Setup die zügige Abwicklung des großen Bestellvolumens auf einer dedizierten Fläche. Bereits 2024, im ersten Jahr der Zusammenarbeit, wurden mehr als 1,3 Millionen Bestellungen mit fast drei Millionen Einheiten abgewickelt. Bisheriger Rekord waren über 35.000 gepackte Produkte an einem Tag. Eine schnelle und zuverlässige Lieferung ist für den Endkunden von besonderer Bedeutung, stellt jedoch die Beteiligten im Hintergrund vor logistische Herausforderungen. Snocks ist den Start-up-Kinderschuhen bezüglich Umsatz mittlerweile entwachsen, arbeitet aber nach wie vor sehr dynamisch. Timo Böhm, Site Manager bei Geodis in Rodgau, bringt es auf den Punkt: „Die hohen Ziele, die Snocks sich selbst und seinen Partnern setzt, bringen entsprechende Herausforderungen mit sich: ...

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Ein Lagermitarbeiter in orangefarbener Sicherheitsweste und Handschuhen scannt ein Paket mit einem Handheld-Gerät, während er ein Klemmbrett kontrolliert. Inmitten von Kartons und Regalen zeigt er die effiziente Welt von LOGISTIK HEUTE.

Kein Ende, sondern ein Neuanfang

EXTRAE-Commerce und Retourenlogistik Durch die Verlagerung des Retourengeschäfts an einen Standort und eine starke Automatisierung vor Ort konnte Tchibo das Tempo seiner Prozesse beschleunigen. Bilder: Tchibo Kein Ende, sondern ein Neuanfang RETOUREN Tchibo hat sein Retourennetzwerk neu konzipiert. Was hinter dem Projekt „The Power within Retoure“ steckt und wie es der Hamburger Retailer schafft, Rücksendungen schnell wieder auf den Weg zu bringen. Jede Woche eine neue Welt – dieses Versprechen hat den Hamburger Omnichannel-Händler Tchibo bekannt gemacht. Das dargebotene Portfolio reicht dabei von Bekleidung für Damen, Herren und Kinder über Küchenutensili- en bis hin zu Möbeln und Sportgeräten, jeweils saisonal angepasst und an 365 Tagen im Jahr. Bei dieser großen Bandbreite an Produkten spielt das Thema Retouren eine entscheidende Rolle im Logistikprozess, wie Laura Andersch, Head of SCM Reverse Logistics bei Tchibo, betont. Im Rahmen der Neuausrichtung der Logistik, die der Händler bereits vor einigen Jahren in Angriff genommen hat, kam deshalb auch das Rücksendungsnetzwerk auf den Prüfstand. „Wir haben dabei festgestellt, dass unser System sehr fragmentiert ist. Zum Beispiel haben wir die B2C-Rücksendungen und die stationären Retouren getrennt voneinander betrachtet, was zu Synergieund Zeitverlusten führte. Wir waren nicht in der Lage, unseren Kunden Retouren kurzfristig wieder anzubieten und auf Bedarfe zu reagieren – ob es nun stationäre Anforderungen waren oder eben ausverkaufte Produkte im Webshop“, so Andersch im Gespräch mit LOGISTIK HEUTE. Ohne Reibungsverluste Um hier Verbesserungen zu erzielen, hob der Retailer 2020 das Projekt „The Power within Retoure“ aus der Taufe. Ziel war es, das komplette Rücksendungsnetzwerk so aufzustellen, dass Reibungsverluste minimiert werden und Waren schneller wieder zum Kunden gelangen können. Dafür konsolidierte Tchibo zunächst die Zahl der Standorte, an denen Rücksendungen abgewickelt wurden und verlagerte im Jahr 2023 das gesamte Retourengeschäft ins tschechische Cheb. Dort finden auch die kompletten B2C-Order-Fulfillment-Prozesse von Tchibo statt, bei denen das Unternehmen vom Kontraktlogistikdienstleister DHL Supply Chain unterstützt wird. „Alle Rücksendungen an einem Standort zu bearbeiten, war für uns der größte Gamechanger. Aus logistischer Perspektive entsteht ein sehr großer Mehrwert, wenn man plötzlich über die gesamte Retourenmenge an einem Ort verfügt“, sagt Andersch. Tchibo ...

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Eine Ranking-Tabelle listet die Top 5 Produkttypen für 2026 auf: Smartwatch, Grafikkarte, Smartphone, Monitor, Notebook. Neben der Tabelle ist eine Weltkugel mit Pappkartons auf grünen Pfeilen abgebildet - perfekt für LOGISTIK HEUTE.

EXTRAE-Commerce und Retourenlogistik

EXTRAE-Commerce und Retourenlogistik Was Weihnachten nicht so gut ankam RETOUREN Das Weihnachtsgeschäft ist für viele Handelsunternehmen das wichtigste im ganzen Jahr. Aber nicht alles, was auf dem Gabentisch landet, findet bei den Beschenkten auch Gefallen. Spätestens ab dem 27. Dezember beginnt deshalb das nachweihnachtliche Retourengeschäft. Galaxus hat die häufigsten Rücksendungen ausgewertet. Demnach machten Smartphone, Smartwatch und Kopfhörer nach Weihnachten 2024 die meisten Retouren aus. Doch Weihnachten 2025 rückte erstmals auch die Grafikkarte in die Top 3 vor. Nach der Smartwatch und vor dem Smartphone wurde in den zwei Wochen nach Heiligabend kein anderer Produkttyp in absoluten Zahlen so häufig zurückgegeben, berichtete die Galaxus Deutschland GmbH kürzlich. Dabei wurde das Geschäft in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Belgien und den Niederlanden betrachtet. In der Schweiz sehen die Zahlen anders aus. Am häufigsten im Verhältnis zum Bestellvolumen seien im Jahr 2025 Retouren in den Kategorien Bekleidung, Fahrzeugbedarf sowie Uhren und Schmuck vorgekommen. Bürobedarf, Medien und Nahrungsmittel werden hingegen am seltensten zurückgesendet. Durchschnittlich liegt die Retourenquote bei Galaxus in der Europäischen Union bei 6,9 Prozent. Bei jeder Rückgabe frage man nach dem Grund, um Shop und Sortiment daraufhin zu optimieren, teilte der Onlinehändler mit. sln Die häufigsten Retouren nach Weihnachten 2025 Rückgaben bei Galaxus innerhalb von zwei Wochen nach dem 24.12.2025 Bei den Retouren in Europa ohne die Schweiz liegt die Smartwatch vorn. Quelle: Galaxus Nachgefragt bei Robin Otto, ID Logistics „Der E-Commerce bleibt auf Wachstumskurs“ Robin Otto, CEO Germany beim französischen Logistikdienstleister ID Logistics, erläutert im Interview mit LOGISTIK HEUTE, wohin sich die E-Commerce-Logistik im Jahr 2026 bewegt. LOGISTIK►HEUTE◄: Der Onlinehandel hat mehrere durchwachsene Jahre hinter sich. Wie entwickelt sich die Marktlage aus Ihrer Sicht aktuell? Gibt es einen Auf- wärtstrend, eine Stagnation oder geht es bergab? Robin Otto: Der E-Commerce bleibt auf Wachstumskurs – allerdings bei hoher Schwankung. Sortimente werden breiter: vom Massenartikel über sperrige Ware wie Möbel bis zu hochwertigen, saisonalen, sensiblen oder regulierten Artikeln, teils bis hin zu Gefahrgütern. Kunden achten stärker auf Kosten, erwarten aber weiterhin ...

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Anzeige für Cybersicherheit im Fokus - Ihr Leitfaden 2026 zur Cybersicherheit für Führungskräfte. Mit Praxistipps, Logistikbeispielen von LOGISTIK HEUTE, Bestellinformationen, Preis und Autorenangaben von Huss auf huss-shop.de auf rosa-weißem Hintergrund.

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Logo mit dem Schriftzug LOGISTIK HEUTE in fetten schwarzen und grauen Buchstaben, flankiert von zwei orangefarbenen Pfeilen, die auf jeder Seite nach innen zeigen und die Marke LOGISTIK HEUTE 2026 Huss darstellen.

Impressum

Impressum www.logistik-heute.de Das Deutsche Logistikmagazin Verleger: Wolfgang Huss (2025 †) Herausgeber: Dipl.-Ing. (FH) Christoph Huss Redaktion: Matthias Pieringer, Chefredakteur (-215), mp (V.i.S.d.P.); Sandra Lehmann (-227), sln; Therese Meitinger (-218), tm; Gunnar Knüpffer (-217), guk Mitarbeiterin dieser Ausgabe: Lilian Peter (lp) Schlussredaktion: Martina Bodemann E-Mail: redaktion@logistik-heute.de Internet: www.logistik-heute.de Anzeigen: Gabriele König, verantwortlich (-261), Adrienne Géra (-260), Tomislav Potvorski (-263), E-Mail: anzeigen@logistik-heute.de Layout: Karl-Heinz Bartl Zeitschriftenvertrieb: Oliver Dorsch (-314) Erscheinungsweise: 10 x im Jahr Bezugspreise Jahresabonnement: € 250,- inkl. MwSt. zzgl. € 12,80 Versandspesen (Inland). Studenten (gegen Nachweis) € 125,- inkl. MwSt. zzgl. € 12,80 Versandspesen (Inland). Abonnement-Gebühren sind im Voraus zu entrichten. Bezugspreise Einzelheft: € 25,- inkl. MwSt. zzgl. € 3,- Versandspesen (Inland). Preisanpassungen an die Teuerungsrate wegen steigender Kosten bei Einkauf, Herstellung und Versand bleiben vorbehalten. Das Recht zur Kündigung innerhalb der vereinbarten Kündigungsfrist bleibt hiervon unberührt. Bezugszeit: Das Abonnement verlängert sich für Kaufleute nur dann um ein weiteres Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf des Kalenderjahres schriftlich gekündigt wird. Verbraucher können erstmals vier Wochen vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten schriftlich kündigen und danach jederzeit vier Wochen zum Monatsende. Anzeigenpreisliste: zzt. gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 48 vom 1.1.2026 ...

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Eine Seite von LOGISTIK HEUTE, einer Huss-Publikation, mit Anzeigen für Logistiksoftware, Transportlösungen und KEP-Dienstleistungen für 2026. Enthält Kontaktdaten, Artikel-Teaser und Informationen zur Veröffentlichung in Orange, Blau und Weiß.

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Ein Mann sitzt an einem modernen Schreibtisch mit einem Laptop, hält ein Smartphone in der Hand und lächelt mit einer erhobenen Faust. Notizbücher und ein Stift liegen auf dem Schreibtisch und spiegeln den dynamischen Geist von LOGISTIK HEUTE im Jahr 2026 wider.

Jahresrückblick 2025 – das sind die Gewinner

KOMPASS Bilder: Google; gopixa, jackfrog, Liubomir/­stock.adobe.com ; GXO Logistics; HUSS-VERLAG Jahresrückblick 2025 – das sind die Gewinner GEWINNSPIEL Das Jahr 2025 hat auch viele Logistik- und Supply-Chain-Verantwortliche in Atem gehalten. LOGISTIK HEUTE-Leser, die über Herausforderungen und Fortschritte bestens informiert waren, konnten ihr Wissen im Rahmen eines Gewinnspiels vergolden. Kaum ein Jahr brachte so viele epochale Umbrüche und Volatilitäten wie 2025. US-Zölle, neue Anwendungsmöglichkeiten generativer KI, wirtschaftliche Herausforderungen und eine vorgezogene Bundestagswahl prägten für viele Entscheidungsträger aus Logistik, Supply Chain Management, Einkauf und E-Commerce das vergangene Jahr. LOGISTIK HEUTE berichtete sowohl über Hürden als auch Fortschritte aus dem Wirtschaftszweig. So nahm sich LOGISTIK HEUTE-Redakteurin Therese Meitinger der Frage an, ob der neue Protektionismus der USA zum Risikofaktor für weltweite Supply Chains wird. Von Redakteur Gunnar Knüpffer erfuhren die Leser Wissenswertes rund um den Einsatz humanoider Roboter in der Logistik. LOGISTIK HEUTE-Chefredakteur Matthias Pieringer berichtete zusammen mit Kollegen von der Messe transport logistic 2025‚ die im Juni in München über die Bühne ging. Die Gewinner 2025 1. Preis: Ein Google Pixel 9a (freigeschaltetes 5G-fähiges Android-Smartphone, 13-Megapixel-Kamera, Google-AI, Google Tensor 4G-Prozessor, 6,3-Zoll-Display, 128 GB Speicherkapazität), Farbe: Obsidian. Sarah Dengler aus Haiterbach 2.– 3. Preis: Je einen Gutschein für 30 Tage All-inclusive-Lesen auf der Plattform HUSS-Reader mit Zugriff auf alle E-Books und die Zeitschriften LOGISTIK HEUTE und LOGISTRA. Karsten Hülsemann aus Bremen Louise Engel aus Berlin 4.–6. Preis: Je einen Gutschein für 14 Tage All-inclusive-Lesen auf der Plattform HUSS-Reader mit Zugriff auf alle E-Books und die Zeitschriften LOGISTIK HEUTE und LOGISTRA. Frank Großmann aus Stolpen Heiko Wittig aus Neckarwestheim Andreas Klingelhöfer aus Nieder-Olm 7.–10. Preis: Je ein Buch „Vom Leider zum Leiter – Führung statt Ausreden“ von Christian Schmid aus dem Münchner HUSS-VERLAG. Dr. Gert Schade aus Gernsheim Julia Burkhardt aus Dresden Virginia Scheuner aus Gau-Bischofsheim Lutz Radloff aus Stralsund Wertvolles Wissen Aber auch viele ...

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TERMINE

TERMINE 25.–26. Februar, Dortmund, Messe LOGISTICS & AUTOMATION Easyfairs Deutschland Tel. 089-127165-0 www.intralogistik-dortmund.de 26.–27. Februar, Mumbai/­Indien, Messe transport logistic India Messe Muenchen India Pvt Ltd Tel. 089-949-20298 https:/­/­transportlogistic-india.com 27. Februar, online, Seminar Mit guter Fashionlogistik wachsen LOGISTIK HEUTE Tel. 089-32391-124 www.logistik-heute.de/­fashion2026 3.–5. März, Meschede, Kongress VLB-Logistikfachkongress 2026 VLB Berlin, Tel. 030-45080-239 www.vlb-berlin.org/­logistik2026 4.–5. März, Wolfsburg, Forum Forum Automobillogistik 2026 BVL und VDA Tel. 0421-1738432 www.forum-automobillogistik.de 10.–11. März, Leipzig, Tagung Leipziger Deponiefachtagung Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Tel. 0341-3076-6439 https:/­/­deponiefachtagung.de 11.–12. März, Düsseldorf, Kongress Circular Valley Convention Messe Düsseldorf GmbH Tel. 0211-4560-514 https:/­/­cvc-duesseldorf.com 12.–13. März, München, Seminar Crashkurs Logistikleiter: in: Managementwissen für Entscheider: innen Haufe Akademie, Tel. 0761-595339-00 www.haufe-akademie.de/­2109 19. März, Stuttgart, Seminar 3. Stuttgarter Nachhaltigkeitstag ...

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Luftaufnahme eines großen Logistiklagers mit weißen Wänden und einem Flachdach, umgeben von Feldern und geparkten Autos. Das Gebäude ist mit Logos versehen und eingezäunt und liegt in einer ländlichen Umgebung - ideal für künftiges Wachstum bis 2026.

VORSCHAU

VORSCHAU Heft 3/­2026 erscheint am 16. März Projekte Craft will hoch hinaus Die New Wave Group verwaltet 70 Unternehmen in den Bereichen Corporate, Sports & Leisure und Gifts & Home Furnishings. Um in ihrem Lager für Craft in Geiselwind Schwankungen bei den Aufträgen besser ausgleichen zu können, installierte New Wave ein „AutoStore“-Lager. Fashionlogistik Weiterwachsen Wohin sich die Fashionlogistik 2026 entwickelt und wie Unternehmen aus Herausforderungen Chancen machen können, ist Thema eines digitalen LOGISTIK HEUTE-Forums im Februar. Bilder: Euroexpo; Hubert Neufeld; STBSTD/­ stock.adobe.com EXTRA Intralogistik zur LogiMAT 2026 Unter dem Motto „PASSION FOR DETAILS“ öffnet die LogiMAT vom 24. bis 26. März in Stuttgart wieder ihre Pforten. Welche Produkte und Services die Besucher erwarten, auf welche Messeformate sich Interessierte freuen dürfen und welche Themen in diesem Jahr von besonderer Bedeutung sind, zeigt das EXTRA. Logistik-IT KI für WMS und TMS Künstliche Intelligenz erweitert die Funktionalitäten in Transport und Warehouse. Warum sich das volle Potenzial der KI oft erst mit der Cloud-Anbindung heben lässt, nehmen das Fraunhofer IML und Manhattan Associates in den Fokus. ...

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Eine Collage aus drei deutschen Logistikzeitschriften - LOGISTIK HEUTE, Technische Logistik und Logistra - mit Schlagzeilen aus dem Jahr 2026, Bildern von Lastwagen, Logistikanlagen und einem Gabelstapler sowie Informationen über Online-Lektüre und Abonnements.

Rückenteil

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Eine Anzeige der Firma JAC Markierung + Boden in der LOGISTIK HEUTE zeigt saubere, deutlich markierte Bodenlinien in Lager- und Logistikbereichen mit kräftigen weißen, gelben, blauen und roten Markierungen. Die Kontaktdaten des Unternehmens werden am unteren Rand angezeigt.

Rückenteil

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